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Rosemarie - ein Theaterprojekt basierend auf Zeitzeugenberichten

Premiere 6. September 2014, Volkspark Prenzlauer Berg,
WIEDERAUFNAHME 5., 6., 12., 13., 19., 20. September 2015 jeweils 14.30, 16.00 und 17.30 Uhr, Eingang des Parks an der Hohenschönhauser Straße, gegenüber der Tramhaltestelle Judith-Auer-Straße (M5 oder M6).
In Kooperation mit dem Ballhaus Ost, gefördert aus Mitteln der Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten.

Rosemarie - Ein Spaziergang from Sonya Schoenberger on Vimeo.

Menschen, die den Zweiten Weltkrieg in Deutschland erlebt haben, sind zentraler Teil dieser künstlerischen Arbeit. Um zu verstehen, wer "meine Generation" ist, warum wir sind, wie wir sind, und in was für einem Land wir leben, erschien es mir essenziell, mich mit der Generation unserer Großeltern auseinanderzusetzen. Die Erzählungen dieser Menschen sind Zeugnisse von radikaler Subjektivität. Sie gewähren einen je individuellen und gemeinsam facettenreichen Einblick in die damalige Zeit, die Moralvorstellungen und ein Denken, das aus heutiger Sicht häufig schwer nachvollziehbar erscheint und dennoch in unser Leben hineinreicht. Aufführungsort des Theaterstücks ist der Trümmerberg Volkspark Prenzlauer Berg. Hier lud man nach der Zerstörung Berlins 1945 die Reste des Alexanderplatzes ab, um auf quasi symbolische Weise Gras über die Trümmer wachsen zu lassen. Dieser historisch aufgeladene Ort soll Schauplatz der Intervention werden - die Trümmer des einstigen Berlins unter den Füßen, begeht der Zuschauer die Kulisse für die Erzählungen der Zeitzeugen. Jeder Zuschauer macht sich auf den Weg über den Berg und in eine individuelle Geschichte in Begleitung eines Schauspielers.

Das Theaterstück Rosemarie ist die künstlerische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und stellt für uns Nachfolgende eine Möglichkeit dar, auch die eigene Gegenwart besser zu verstehen und die Dinge zu begreifen, die bis heute Einfluss auf unser eigenes Leben haben.

Mit Anne Haug, Cathrin Romeis, Melanie Schmidli, Fabian Stumm (Uraufführung 2014), Julia Bihl, Lisa Scheibner, Dela Dabulamanzi, Mariel Jana Supka, Hendrik Flacke, Julian Hackenberg, Kai Meyer, Christoph Glaubacker, Marco Wittorf, Urs Stämpfli (Spiel), Johanna Malchow (Künstlerische Assistenz), Franziska Seeberg (Dramaturgie), Annekathrin Walther/Lena Reinhold (Regieassistenz), Heike Diehm, k3 berlin (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Dank an Christof Zwiener, Ulrike Forßbohm, Silke Wittig, Annette Rupp, Alexandra Henn, Max Schumacher, Künstlerhaus Schloß Balmoral, Selfhelp New York, Matthias Hübner, Bernadette Werrelmann, Rosemarie Zwiener, Anneliese und Günther Schönberger und allen, die mir die Kontakte zu den Zeitzeugen ermöglicht haben, vor allen Dingen aber den Zeitzeugen in Deutschland und Amerika, die ich in den letzten Jahren treffen durfte und die ihre wichtigen Erinnerungen mit mir geteilt haben.

Neues Deutschland

Berliner Zeitung

Audiowalk für die Kulturprojekte Berlin, 70 Jahre Kriegsende

z rosemarie kl